Mu/Ku I macht den Klassenerhalt in Immenbeck perfekt

Nach einem 0:0 im Heimspiel gegen die ebenfalls stark abstiegsgefährdete SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst und einer unglücklichen 2:3-Niederlage nach zweimaliger Führung beim Tabellendritten aus Hammah (Doppeltorschütze Kjell Heitmann) wurde es für unsere I. Herren noch einmal ganz eng im Abstiegskampf der Bezirksliga Lüneburg 4.

Aus Hammah erhielt man dann aber schon am Freitagabend (24.05.) Schützenhilfe. Der MTV besiegte die SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst mit 2:0. Da dies bereits das letzte Saisonspiel für die SG war, stand fest, dass Mu/Ku mit einem Sieg in Immenbeck die Klasse halten würde und aufgrund des relativ guten Torverhältnisses wohl auch ein Unentschieden reichen würde.

Das Spiel begann aber denkbar ungünstig für unsere Mannschaft. Kapitän Sjard Steffens sprang bei einem Zweikampf im Strafraum die Kniescheibe des linken Knies aus ihrer eigentlichen Position und er musste sofort ausgewechselt werden. Dank der professionellen Hilfe der Immenbecker Physiotherapeutin Sabine Albrecht konnte das Knie stabilisiert und die Schmerzen erträglich gehalten werden. Der eingewechselte Jens Schliecker übernahm nun seine Position in der Innenverteidigung.

Der TSV Eintracht Immenbeck war insbesondere nach Eckbällen brandgefährlich. Mu/Ku bekam die gefährlichen Hereingaben nicht verteidigt und die Mannschaft musste ihr Glück schon reichlich strapazieren. Einen kaum haltbaren Flachschuss erwischte Torhüter Hendrik Meyer gerade eben noch neben dem rechten Pfosten. Aber auch Mu/Ku tat etwas für die Offensive und nach 19 Minuten war Jannik Martens aus spitzem Winkel nach Flanke von Fabian Müller erfolgreich. Von der Unterkante der Latte sprang der Ball zur Mu/Ku-Führung in die Maschen. Kurz darauf hatte Kjell Heitmann sogar die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen.

Es folgte eine etwa 15minütige Gewitterunterbrechung, die unserem Team nicht gut bekam. Nach zunächst 2 vergebenen „Hundertprozentigen“ wurde Immenbeck nochmals mit einem Fehlpass eingeladen und hatte dann in Überzahl keine Probleme, den Ausgleich durch Len Behnke (34.) zu markieren. Es folgten zwei weitere Großchancen für Immenbeck. Unsere Defensive war bis zur Halbzeit völlig von der Rolle.

Nach der Pausenansprache wendete sich das Blatt. In der 54. Minute erhielten wir am Fünfer einen indirekten Freistoß, weil ein Spieler der Gäste den Ball unspielbar eingeklemmt hatte. Kjell Heitmann tickte den Ball an, den Niklas Gerken zur abermaligen Führung unten rechts im Tor versenkte.

Immenbeck antwortete bereits 5 Minuten später, wieder in Person von Len Behnke, mit dem Ausgleich.

Mulsum/Kutenholz war nun gefordert. Einen weiteren Gegentreffer konnte man sich nicht leisten. Groß war die Erleichterung als Kjell Heitmann in der 75. Minute, wiederum nach Vorarbeit von Fabian Müller, die Gäste mit 3:2 in Führung brachte. Durchatmen konnte man nach einem Lattentreffer der Gastgeber aber erst, als sich Jannik Martens im Strafraum den Ball eroberte und zum 4:2-Endstand für Mu/Ku vollendete. Fast wäre ihm sogar noch ein weiterer Treffer gelungen.

Somit bleibt der FC Mu/Ku der Bezirksliga ein weiteres Jahr erhalten, dann mit dem neuem Trainer Jörn Augustin. Der scheidende Coach, Martin Gerken, der das Team 3 Jahre trainiert hat, sitzt im Heimspiel gegen den feststehenden Tabellenvierten, Harsefeld II, ein letztes Mal auf der Bank, genauso wie Co-Trainer Hendrik Richter. Über Spieler, die ihr Abschiedsspiel geben, möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen, da ich bei einigen die Hoffnung habe, dass sie noch nicht ohne ihre Mannschaft auskommen können.

 

Drittes Unentschieden in Folge für Mu/Ku I

Im Abstiegskampf der Bezirksliga Lüneburg 4 ist unsere I. Herren nun zum dritten Mal hintereinander ungeschlagen geblieben, allerdings auch dreimal ohne Sieg.

Auf das 0:0 gegen den TSV Stotel folgte im Heimspiel gegen den MTV Bokel ein 1:1 der besonderen Art. Mulsum/Kutenholz zeigte in der ersten Spielhälfte eine völlig indiskutable Leistung. Schon nach 13 Minuten hätte Bokel in Führung gehen müssen, als Hendrik Meyer einen Schuss aus 5 m Entfernung noch per Fußabwehr parieren konnte. Viele Ungenauigkeiten und Aussetzer im Abwehrverhalten eröffneten den Gästen weitere, wenn auch nicht hochkarätige Möglichkeiten.

In der 35. Spielminute wurde dann aber Simon Friese nicht entscheidend gestört, so dass er an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam. Mit der Fußspitze versenkte er den Ball links unten unhaltbar für „Bauer“ zum 0:1 im Mu/Ku-Tor.

Zu allem Überfluss holte sich Finn Marzog innerhalb von 2 Minuten 2 gelbe Karten und musste den Platz verlassen. Eine Minute später folgte ihm sein Bruder Nick mit einem Platzverweis, als er einen Gegner, der den Ball vor einem Freistoß für unsere Mannschaft umklammerte, mit dem Fuß an der Hüfte traf, während er ihm das Leder wegspitzeln wollte.

Martin Gerken gab in der Halbzeitpause die Taktik aus, wie man mit 9 gegen 11 die zweite Halbzeit möglichst effektiv gestalten wollte. Und der Plan ging auf. Mit der Einwechselung des alten Haudegens Jens Schliecker wurde der Defensive Sicherheit verliehen. Bokel verwaltete die Führung und erspielte sich während der zweiten Hälfte überhaupt keine nennenswerten Chancen. Unser Team setzte immer wieder Nadelstiche durch gefährliche Konter mit denen man Michi Dubbels, der nun einzige Spitze war, ins Spiel brachte. Und dann kam die eine große Torgelegenheit, auf die der Trainer gehofft hatte. Der gerade eingewechselte Amir Qasemi wurde ca. 20 m fast zentral vor dem Tor gefoult und Freistoßspezialist Kjell Heitmann zirkelte den Ball mit links zum nun verdienten Ausgleich ins rechte obere Eck. Vor dem Spiel hatte man sich zwar 3 Punkte erhofft. Mit der doppelten Unterzahl konnte man nun aber von einem gewonnenen Zähler sprechen.

Eine Woche später folgte das Auswärtsspiel bei der SG Stinstedt, dem Tabellensechsten. Die gesperrten Zwillinge mussten ersetzt werden. Co-Trainer Hendrik Richter trat als rechter Außenverteidiger an und machte seine Sache (fast ohne Training) hervorragend. Jens Schliecker bildete zusammen mit Sjard Steffens eine Innenverteidigung, an der es kein Vorbeikommen gab, und Fabian Müller machte dem Gegner auf der linken Abwehrseite das Leben schwer.

Stinstedt war, wie aus der Vergangenheit bekannt, immer bei Standards gefährlich. Innenverteidiger Eike-Christian Brandt ist wegen seiner Größe und Masse bei Eckbällen und Freistößen ganz schlecht zu verteidigen. Glücklicherweise traf keiner seiner 3 Kopfbälle im ersten Durchgang ins Tor von Hendrik Meyer, der zuvor schon einen Freistoß von Ricardo Riemann abgewehrt hatte. In der zweiten Halbzeit wurde Brandt besser verteidigt. Meist war nun Jannik Martens bei Standards eher mit dem Kopf am Ball.

Die größte Chance der zweiten Halbzeit besaß zunächst der Stinstedter Kapitän Patrick Hildebrandt, der in der 71. Minute aber nur den Außenpfosten traf. 10 Minuten später brandete schon Jubel im Mu/Ku-Unterstand auf. Nachdem zunächst ein Schuss von Jannik Martens aus 16 m noch vor die Füße von Kjell Heitmann abgewehrt wurde, setzte dieser den Nachschuss in die Maschen. Der Linienrichter hatte ihn jedoch bei Jannik´s Torschuss im Abseits gesehen. Kurz vor Schluss traf Jannik auch noch den Außenpfosten. Letztendlich war das 0:0 aber leistungsgerecht.

Nun folgt das Heimspiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, die SG Frelsdorf/Wollingst/Appeln, die sich mit 4 Siegen aus den letzten 5 Spielen aus den Abstiegsplätzen herausgearbeitet hat.

Sowohl Mu/Ku wie auch die SG F/W/A haben nur 4 Punkte Abstand zum TSV Geversdorf, der im Moment als Drittletzter einen Abstiegsrang einnimmt, aber noch 2 Spiele nachzuholen hat. Hoffen wir auf einen guten Ausgang für unsere Elf.

Nach Niederlage gegen D/A III wird die Luft dünner

6 Tage nach dem Überraschungserfolg gegen den TSV Apensen trat unsere I. Herren in Assel gegen D/A III an. Gegen diese Mannschaft war für Mu/Ku in der Vergangenheit wenig zu holen, obwohl der Abstand in der Tabelle selten groß war. Um den letzten Mu/Ku-Sieg zu finden, muss man weit im Fussball.de-Archiv zurückgehen. Einige Gegner liegen einem einfach nicht. Martin Gerken konnte personell aus dem Vollen schöpfen und rechnete sich, wie auch der Rest des Teams, zumindest mal wieder einen Punktgewinn bei den Kehdingern aus.

Der Start war alles andere als vielversprechend. Bereits nach 55 Sekunden zappelte der Ball im Netz des von Hendrik Meyer gehüteten Tores, der allerdings schuldlos am Gegentreffer von Claas Berliner war. Seine Vorderleute hatten praktisch alle Zweikämpfe vom Anstoß an verloren oder verweigert, so dass der D/A-Spieler ungehindert einschießen konnte.

Es folgte von unserer Seite eine ganz schwache erste Halbzeit, in der Fabian Müller in der 9. Minute eine nennenswerte Chance hatte, die aber zur Ecke abgewehrt wurde.

Drochtersen/Assel dagegen hatte mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Zunächst eine Doppelchance in Minute 23. Der Nachschuss wurde gerade noch zum Eckball abgefälscht. 5 Minuten später klärte Nico Brünjes für den schon geschlagenen „Bauer“ per Kopf auf der Linie. In der 36. Minute wurde die Mu/Ku-Abwehr durch einen 50m-Pass überrascht. Hendrik Meyer konnte alleingelassen im Herauslaufen nur noch Foul spielen, verursachte einen Strafstoß und kassierte dafür natürlich die gelbe Karte.

Den Elfmeter setzte Dominik Zielke jedoch hoch links am Tor vorbei.

Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Finn Marzog nach Flanke von Jonas Willenbockel sogar noch den Ausgleich erzielen können, der zu diesem Zeitpunkt zugegeben unverdient gewesen wäre. 7 Minuten waren in Halbzeit Nr. 2 gespielt, als Jannik Martens aus gefährlicher Position direkt auf Torhüter von Rönn zielte.

In der 58. Minute legten die Gastgeber noch einmal nach. Jonas Vorrath nahm einen Ball aus der Luft an, drehte sich kurz und zirkelte das Leder unhaltbar zum 2:0 in den oberen rechten Winkel.

Der Mu/Ku-Trainer reagierte nun mit der Einwechselung von Kjell Heitmann, der sich in der 67. Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer nach Vorlage von Jonas Willenbockel bedankte.

Unsere Mannschaft bestimmte nun das Spielgeschehen und kam zu einigen Großchancen. Die Abschlüsse waren durchweg zu ungenau oder kraftlos und stellten den D/A-Torwart vor keine großen Probleme. Mehr als ein Abseitstor brachte unsere Offensive nicht mehr zustande.

Man muss von einem leichtfertig vergebenen Punkt sprechen. Die Niederlage bringt uns wieder dichter an die Abstiegsplätze, zumal der Drittletzte, die SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst unter der Woche gegen Harsefeld II gewonnen hat und nun auf 6 Punkte an Mu/Ku herangerückt ist.

Mit dem TSV Stotel kommt nun der Tabellensiebte nach Mulsum, von dem man im Hinspiel beim 1:6 regelrecht vorgeführt wurde. Doch warum sollte hier keine Überraschung glücken wie zuletzt gegen Apensen. Gegen diesen Gegner ließ man auf ein 1:7 im Hinspiel ein 2:1 im Rückspiel folgen. In der Saison 22/23 gelangen gegen Stotel zwei Siege. Die Historie sieht also besser aus als gegen D/A III.

Überraschung geglückt – 2:1-Heimsieg gegen den TSV Apensen

5 Spiele in Folge hatte der FC Mulsum/Kutenholz nicht mehr gewonnen, aber das Unentschieden in Geversdorf am 10.03. hatte schon gezeigt, dass sich die Mannschaft doch nicht nur als Punktelieferant präsentieren möchte. Nachdem man die Niederlagenserie gestoppt hatte, ging man am 17. März in Mulsum gegen den Tabellenvierten, den TSV Apensen, dem man im Hinspiel noch 1:7 unterlegen war, wesentlich engagierter zu Werke als es in den Vorwochen und -monaten der Fall war.

In der ersten Halbzeit erspielten sich dennoch die Gäste die besseren Möglichkeiten. Richtig gefährlich wurde es erstmals in der 20. Minute, als Hendrik Meyer zunächst einen Eckball abwehren konnte, bei der anschließenden Flanke aber ein Apensener Spieler ca. 8 m vor dem Tor völlig freistehend zum Kopfball kam. Glücklicherweise brachte er nicht genügend Druck hinter den Ball und verfehlte das Tor knapp.

Gute 10 Minuten später passierte ein Querpass den gesamten Fünfmeterraum der Mu/Ku-Mannschaft, aber Freund und Feind verstolperten oder verpassten den Ball. In den letzten beiden Spielminuten der ersten Halbzeit musste Bauer sein ganzes Können aufbieten. Erst klärte er mit starker Parade zur Ecke, um dann wenige Augenblicke später einen Schuss in Richtung Winkel noch ins Toraus zu lenken. So stand es zur Halbzeit, wenn auch glücklich für die Heimmannschaft, noch 0:0.

Nach dem Wechsel hatte auch der TSV Apensen die erste Chance, wobei der Stürmer aus guter Position ein „Luftloch“ schlug. Das rächte sich sofort. In der 56. Minute spielte Niklas Gerken den Ball auf Finn Marzog, der von der Brust auf den Fuß abtropfen ließ und das Leder in der rechten unteren Ecke versenkte. Nach dieser 1:0 Führung war Mu/Ku spielbestimmend. 4 Minuten später traf Nick Marzog nach Freistoß von Niklas Gerken mit einem seiner zahlreichen Kopfbälle den Außenpfosten.

Doch in der 67. Minute kam die Gastmannschaft durch ein Strafstoßtor von Jendrik Hofmann zum Ausgleich. Nico Brünjes brachte seinen Gegenspieler unglücklich zu Fall, nachdem ein Querschläger in der Mu/Ku-Abwehr etwas überraschend bei diesem gelandet war. Nach 79 Minuten hatte Finn Marzog nach Steilpass von Niklas Gerken das 2:1 auf dem Fuß, verfehlte aber um wenige Zentimeter. 4 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zirkelte Jonas Willenbockel eine gefährliche Flanke in den Strafraum. Dort stieg Jannik Martens hoch und versenkte den Ball per Kopf doch noch zur Mu/Ku-Führung in den Maschen. Als die gut 3 Minuten Nachspielzeit überstanden waren, konnte endlich wieder ein Sieg gefeiert werden, auch wenn dieser unter Berücksichtigung der Chancenverteilung glücklich zustande gekommen war.

Der Auftritt der Mannschaft macht Mut für die anstehenden Aufgaben. Der Abstand auf die Abstiegsplätze wurde zunächst einmal auf 9 Punkte ausgebaut. Das nächste wichtige Spiel findet bereits am Samstag, den 23.03., um 14 Uhr in Assel statt.

 

Erster Punktgewinn nach langer Durststrecke

Viermal in Folge hatte die I. Herren des FC Mu/Ku zuletzt verloren, im November 2023 0:4 bei Rot-Weiss Cuxhaven und 1:2 im Derby gegen den FC Oste/Oldendorf. Es folgten die Niederlagen im Februar beim Tabellenführer VSV Hedendorf/Neukloster (0:3) und Anfang März im Heimspiel gegen A/O II (2:3), gegen die man zur Halbzeit durch Tore von Kjell Heitmann (Freistoß in den Winkel) und Jonas Willenbockel noch 2:0 geführt hatte, dann aber in Hälfte 2 eine indiskutable Leistung ablieferte.

Beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, dem TSV Geversdorf, war es nun ganz wichtig, nicht zu verlieren.

In der zunächst ausgeglichenen Partie brachte ein langer Pass von Nico Umland über die Abwehr in der 21. Spielminute Jannik Martens in eine hervorragende Position und dieser ließ sich die Chance zur 1:0 Führung für unsere Mannschaft nicht nehmen.

Danach spielte Mu/Ku unkonzentriert, ließ Flanken und viele Standards zu. Einzig und allein Torhüter Hendrik Meyer hielt das Team im Spiel und bewahrte ein ums andere Mal mit Glanzparaden die Führung.

So ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter. „Bauer“ rettete in der 51. Minute erneut, indem er zum zweiten Mal einen fast unhaltbaren Ball noch an den Pfosten lenkte.

Das spornte seine Mitspieler noch einmal an. In den folgenden 25 Minuten war man wieder leicht überlegen und kam zu Chancen. Jannik Martens wurde gefoult, als er das leere Tor 20 m vor sich hatte. Der Übeltäter sah nicht einmal die gelbe Karte. Der anschließende gefährliche Freistoß von Kjell Heitmann wurde ebenfalls mit einer sehenswerten Parade zur Ecke abgewehrt.

Dann forderte Mu/Ku das Glück heraus. Wie schon gegen A/O II wurden der Heimmannschaft immer wieder unnötige Freistoßgeschenke gemacht oder Ecken produziert. Irgendwann musste es passieren. So viele Gelegenheit darf man dem Gegner nicht bieten. Nach einem Freistoß von Rechtsaußen gelang Geversdorf durch einen Kopfball von Miklas Wobser der 1:1-Ausgleich.

Letztendlich war dieses Ergebnis gerecht und beide Mannschaften konnten mit dem einen Punkt leben, da der Drittletzte, der FC Oste/Oldendorf, in 2024 noch nicht gepunktet hat. Der Mu/Ku-Abstand auf diesen Abstiegsplatz beträgt nur 6 Punkte. Das ist kein Polster, auf dem man sich ausruhen kann.

Daher sollte man sich gegen den Tabellenfünften, den TSV Apensen, bemühen, für eine Überraschung zu sorgen, auch wenn man das Hinspiel (stark ersatzgeschwächt) mit 1:7 verloren hat.

Neue Pullover und Shorts für die Damen

Die FSG Mulsum/Kutenholz-Deinste freut sich über neue Sponsoren.

Hiermit bedanken sich die Damen des FC Mu/Ku nochmals bei der Spedition Bohling für Pullis und beim Angushof Steingräber für Shorts.

2:0-Erfolg für die I. Herren in Cuxhaven folgt auf unglückliche Niederlage gegen den Titelverteidiger MTV Hammah

Nach zuvor 3 Siegen in Folge hatte sich der FC Mulsum/Kutenholz am 22. Oktober beim Heimspiel in Mulsum vorgenommen, den amtierenden Bezirksliga-Meister MTV Hammah zu ärgern. Leider musste Martin Gerken auf Kapitän und Abwehrchef Sjard Steffens verzichten und auch Gian-Luca Sabban stand verletzungsbedingt nicht als Alternative zur Verfügung.

Die neu formierte Abwehr benötigte etwas Zeit, um sich aufeinander und auf den Gegner einzustellen. Hammah nutzte die ersten Unsicherheiten bereits nach 17 bzw. 24 Spielminuten durch Niko Junge und Nico Horn zu einer 2:0-Führung.

Beim ersten Tor der Gäste unterlief Torhüter Hendrik Meyer, allerdings von einem Mitspieler behindert, eine hohe Flanke, die dann bei Junge landete, dessen Abschluss sich in die rechte untere Ecke des Mu/Ku-Tores senkte. Horn verwandelte 7 Minuten später einen Freistoß aus etwa 18 m direkt.

Die Hausherren steckten aber nicht auf. In der 37. Minute wurde Finn Marzog, beim Versuch in den Strafraum einzudringen, gefoult. Den fälligen Elfmeter setzte Niklas Gerken sicher links unten in die Maschen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit unterlief Claas Müller ein Foul im 16er, das mit einem Strafstoß für den MTV Hammah geahndet wurde. Niko Junge setzte den Ball jedoch über das Tor von „Bauer“. Von nun an war Mu/Ku die spielbestimmende Mannschaft. Hammah erspielte sich keine nennenswerten Chancen mehr. Was die Gastgeber vor das gegnerische Tor brachten, war allerdings auch zu ungefährlich bzw. ungenau. Ein Punkt wäre verdient gewesen, wurde aber auch vom starken Keeper der Gäste verhindert, der seinen Strafraum beherrschte und die Mu/Ku-Standards ohne Probleme herunterpflückte.

 

Am 29.10.23 in Groden beim Tabellenletzten FC Cuxhaven II musste unser Trainer gleich 5 Spieler aus der Startelf des vorangegangenen Wochenendes ersetzen. Insgesamt standen 9 Teammitglieder wegen Urlaub, Arbeit oder Verletzung nicht zur Verfügung. Somit war klar, dass dieses Spiel kein Selbstgänger wird. Martin Gerken forderte aber dennoch 3 Punkte von seiner Mannschaft ein.

Die erste gefährliche Aktion hatten die Gastgeber mit einem Freistoß von Luiz Victor Santos De Oliveira, der nur knapp über die Querlatte des Mu/Ku-Gehäuses strich. Unserer Mannschaft bot sich nach 17 Minuten die erste Großchance. Nach Pass von Sönke Gerken auf Finn Marzog parierte Dennis Glüsing dessen Abschluss aber noch. Nur 5 Minuten später traf Marc-Thomas Torres auf der Gegenseite nach starkem Sprint den Außenpfosten. Im Gegenangriff bot sich wiederum Finn und dann auch noch Hendrik Holst im 2. Versuch per Kopf die Möglichkeit zur Führung. Cuxhaven sorgte nach einer knappen halben Stunde mit einem immer länger werdenden Freistoß, der direkt vor Hendrik aufsprang, für große Gefahr. Aber mit etwas Glück konnte er den Ball noch zur Ecke abwehren. Nachdem „Bauer“ in der 43. Minute einen Freistoß von Cuxhaven an die Torlatte gelenkt hatte, sorgte der Mu/Ku-Konter für die 1:0-Führung unserer Mannschaft. Jonas Willenbockel bediente Finn Marzog, der sicher vollendete. Dieser Treffer kam zum richtigen Zeitpunkt und gab Auftrieb für die zweite Halbzeit. In der 59. Minute legte Finn noch das 2:0 nach Vorarbeit von Michael Dubbels nach. Von Cuxhaven kam nun nicht mehr viel, zumal auch noch Torres nach Gelb-Roter Karte in der 78. Minute den Platz verlassen musste. Unsere Jungs hatten noch die eine oder andere Chance, um das Ergebnis zu erhöhen.

Letztendlich war aber wichtig, dass mit dieser umgekrempelten Mannschaft der Pflichtsieg und somit ganz wichtige 3 Punkte eingefahren wurden. Nach 12 Punkten im Oktober hoffen wir nun auf einen guten Start in den November gegen den TSV Eintracht Immenbeck.

Oktoberausbeute kann sich sehen lassen – Mu/Ku holt 9 Punkte innerhalb von 12 Tagen

Mit 3 Siegen in Folge hat sich unsere I. Herren im Abstiegskampf erst einmal Luft verschafft und ist von Platz 15 auf 9 geklettert.

Dem 4:0-Auswärtserfolg in Bokel am 1. Oktober folgte bei Dauerregen am 6. Oktober ein 3:1- Heimsieg in Mulsum gegen Stinstedt.

Eine halbe Stunde plätscherte das Spiel vor sich hin, bevor nach überstandener Verletzung Fabian Müller in der 29. Minute eingewechselt wurde. Sein erster Abschlussversuch wurde noch abgeblockt, doch in der 34. Minute fand seine Hereingabe von Linksaußen in der Mitte Kjell Heitmann, der zum 1:0 vollendete. Kurz vor der Pause hatte Kjell sogar noch das 2:0 auf dem Fuß, der Abschluss misslang ihm jedoch. Für die Ergebniserhöhung sorgte dann aber Hendrik Holst in der 65. Minute per Kopfball nach Flanke von Fabian Müller.

Nick Marzog beförderte einen Eckball von Kjell Heitmann in der 70. Minute per Kopf unhaltbar zum 3:0 in den Kasten der Gäste.

Nach dem 3:1 durch Kai Lilienthal in der 76. Minute witterte die SG Stinstedt noch einmal Morgenluft, aber bis auf eine Großchance in der letzten Spielminute ließ Mu/Ku nichts mehr zu und fuhr drei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten aus der Abstiegsregion ein, den man dort vor Saisonbeginn nicht erwartet hätte.

Am Freitag, dem 13. Oktober, trat man beim Vorletzten, der SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst an, wiederum ein enorm wichtiges Spiel.

Zwar hatte Mu/Ku schon in der 5. und 12. Minute zwei fast 100%ige Torgelegenheiten, allerdings nur wenn an gleicher Stelle ein Rechtsfuß gestanden hätte. Die Abschlüsse von Kjell Heitmann und Fabian Müller mit dem linken Fuß strichen jeweils knapp am rechten Pfosten vorbei. Doch danach hatte F/A/W zu viel Platz um Angriffe aufzubauen und immer wieder Standards herauszuholen. Nach 36 Minuten führten sie bereits ihren 7. Eckball aus, nachdem Hendrik Meyer einen Freistoß glänzend abgewehrt hatte.

Gut dass sich Fabian Müller wenig später ein Herz nahm, mit höchstem Tempo in den Strafraum eindrang und zu Fall kam. Den fälligen Elfmeter verwandelte Niklas Gerken in der 40. Spielminute sicher zur 1:0-Führung. Nur 2 Minuten später war Finn Marzog nach Vorlage von Kjell Heitmann zum 2:0 erfolgreich. So ging man mit einer beruhigenden Führung in Pause, da die Gastgeber aus ihren Möglichkeiten zu wenig gemacht hatten.

In der zweiten Halbzeit ging man konsequenter zu Werke und Frelsdorf/Appeln/Wollingst kam wesentlich seltener in Tornähe. Nach dem 3:0 durch Hendrik Holst nach Flanke von Fabian Müller brachte man die Führung souverän über die Runden. Dem eingewechselten Jannik Martens bot sich sogar noch die große Chance, das Ergebnis zu erhöhen. Aber auch der 3:0-Endstand wurde gebührend gefeiert.

Nach der langen Niederlagenserie hat Mu/Ku in den 3 wichtigen Partien gegen direkte Abstiegskonkurrenten die volle Punkteausbeute geholt.

Mit dem MTV Hammah, dem Bezirksliga-Meister der vergangenen Saison, kommt nun zum nächsten Heimspiel ein anderes Kaliber nach Mulsum. Dann muss sicherlich alles zusammenpassen, um auch einem Spitzenteam Paroli bieten zu können.

4:0-Auswärtserfolg in Bokel: Mu/Ku hat das Siegen noch nicht verlernt

4:0-Auswärtserfolg in Bokel: Mu/Ku hat das Siegen noch nicht verlernt

Nach zuvor 6 Niederlagen in Folge gelang unserer I. Herren am 1. Oktober beim MTV Bokel endlich der Befreiungsschlag und die Negativserie konnte auf eindrucksvolle Art und Weise beendet werden. Trainer Martin Gerken fehlten immer noch diverse Spieler seines Kaders wegen Verletzung und Krankheit, die Personallage war aber etwas entspannter als in den Vorwochen. Nachdem sich die Spieler schon lange vor dem offiziellen Treffen zusammengesetzt und beraten haben, was man in diesem enorm wichtigen Spiel besser machen kann (muss), als in den Vorwochen, in denen die Punkte teilweise ohne große Gegenwehr weggeschenkt wurden, ging der Trainer mit allen Spielern noch vor der Abfahrt nach Bokel auf dem Platz in Kutenholz die taktische Ausrichtung durch, von der in letzter Zeit, auch aufgrund der ständig notwendigen Wechsel in der Aufstellung, nicht mehr viel zu sehen war. Spätestens nach der Kabinenansprache wusste dann jeder, was er zu tun hatte. Gegenüber den vorangegangenen Begegnungen war die Truppe nicht mehr wiederzuerkennen.
Nach 12 Minuten hatte man bereits 4 Eckstöße herausgespielt und 2 Minuten später marschierte Claas Müller aus dem Mittelkreis bis zum Strafraum durch, wählte dann aber die falsche Ecke, so dass sein Linksschuss knapp am rechten Pfosten vorbeistrich. Hätte er sich für die andere Seite mit viel günstigerem Winkel entschieden, wäre es wohl schon die Führung gewesen. In der 22. Minute war es aber so weit. Kjell Heitmann brachte völlig überraschend für Mit- und Gegenspieler einen 35m-Freistoß flach aber mit Dampf in den Strafraum. Die folgenden Abwehrversuche der Bokeler waren dann so unglücklich, dass letztendlich Moritz Schnabel den Ball in die eigenen Maschen beförderte.
Nur 6 Minuten später ließ Kjell nach Freistoß von Niklas Gerken und einem erneut missglückten Rettungsversuch der Heimmannschaft das 2:0 folgen. Die Mu/Ku-Abwehr stand dagegen sehr gut. Größere Gelegenheiten wurden nicht zugelassen. Am gefährlichsten war noch ein verlängerter Einwurf, der dann aus einigen Metern Höhe auf die Torlatte fiel. Torhüter Hendrik Meyer wäre aber zur Stelle gewesen.
Die Halbzeitpause war ziemlich kurz, so dass die Zeit nicht ausreichte, um in den Tiefschlaf zu verfallen, den man nach guter erster Halbzeit schon das eine oder andere Mal bei Mulsum/Kutenholz beobachten konnte. Ganz im Gegenteil: Nach starkem Pass von Kjell Heitmann hatte Finn Marzog in der 48. Minute Platz für einen Alleingang, schüttelte seinen Gegenspieler ab und vollstreckte sicher zum 3:0 für Mu/Ku.
Nur 4 Minuten vergingen, bis Niklas Gerken im Strafraum gefoult wurde und den fälligen Elfmeter unter die Latte nagelte, von wo er den Weg zum 4:0 ins Netz des Bokeler Tores fand.
Nach 55 Minuten hätte Kjell Heitmann sogar noch auf 5:0 erhöhen können, aber wenig später musste sich auch „Bauer“ erstmals richtig auszeichnen. Nach seiner Parade konnte der Nachschuss mit vereinten Kräften abgeblockt werden. Eine Viertelstunde vor Schluss war Bokel dem Anschlusstreffer dann sehr nahe. Die Direktabnahme nach langem Freistoß in den Strafraum landete am linken Außenpfosten. 10 Minuten später konnte Hendrik Meyer einen gefährlichen Weitschuss zur Ecke abwehren und kurz darauf hatte Mu/Ku Glück, als ein Bokeler Stürmer aus bester Schussposition ein Luftloch schlug.
Somit blieb es beim verdienten 4:0-Auswärtserfolg, mit dem man die Abstiegsränge verlassen hat und der nun Selbstvertrauen für die nächste wichtige Aufgabe gegen die SG Stinstedt geben sollte, die in der Tabelle nur einen Platz bzw. 2 Punkte über Mu/Ku steht.
Alle 13 eingesetzten Akteure zeigten gute bis sehr gute Leistungen, so dass Martin Gerken gegenüber dem Tageblatt auch keinen Spieler besonders hervorheben wollte.

Bei Mu/Ku herrscht Ladehemmung

Dem Überraschungssieg gegen Rot-Weiss Cuxhaven ließ unsere I. Herren 3 Spiele ohne eigenes Tor folgen. Mit dem 0:0 im Auswärtsderby beim FC Oste/Oldendorf konnte man noch zufrieden sein, da die Chancen gleichmäßig verteilt waren.

Es folgte das Heimspiel auf einem Freitagabend gegen einen der großen Aufstiegsaspiranten, den Landesliga-Absteiger VSV Hedendorf/ Neukloster. Die Klasse des Gegners musste man neidlos anerkennen. Spieler wie Hüttmann oder Scheppeit bekam man nie in den Griff und sie entschieden letztendlich das Spiel auch klar mit 3:0 für den Favoriten. Außer einer Großchance für Nico Umland und einer Kopfballmöglichkeit nach einem Standard stand auch nicht viel für die Offensive der Heimmannschaft im Spielbericht.

Mehr hatte man sich im folgenden Auswärtsspiel in Ottendorf gegen A/O II erwartet, wo man Ende April mit 3:0 gewonnen hatte. Zwar fehlten Mu/Ku drei potenzielle Stammspieler, aber in den ersten 20 Minuten erspielte man sich 3 hervorragende Möglichkeiten zur Führung, 2x für Kjell Heitmann und einmal durch Michi Dubbels. Der Ball strich jeweils nur knapp am rechten Pfosten des A/O-Gehäuses vorbei. Aber auch die Gastgeber waren stets gefährlich und erarbeiteten sich einige Torchancen. Dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand, grenzte fast an ein Wunder.
War die erste Halbzeit noch ausgeglichen, wurde A/O in der zweiten Halbzeit immer stärker und nutzte auch zwei seiner zahlreichen Torgelegenheiten in der 57. Minute durch Titus Löhden und 3 Minuten vor Schluss durch Nico Licht. Zwischenzeitlich hatte zwar auch unsere Mannschaft noch 2 Ausgleichsmöglichkeiten, das Chancenplus lag aber eindeutig bei den Gastgebern.
So ging das Spiel mit 0:2 verloren, auch wenn es 4:6 hätte ausgehen können, aber vorn will momentan kein Ball über die Linie. Bleibt nur zu hoffen, dass sich unser Lazarett bis zum Spiel gegen Geversdorf etwas lichtet, um dann ggf. wieder mehr Torgefahr ausstrahlen zu können.